Crossing in Antwerp
Ein Tag im siebzehnten Jahrhundert. An den Kais des Hafens von Antwerpen treffen Waren aus aller Welt ein, aus Europa, aus den Tropen, aus Amerika. Der Blick der Stadt ist weit, ihr Charakter ist stark und bodenständig. Auch Ideen reisen, und Paul Rubens reist nach Italien, um Raffael, Michelangelo und Tizian zu studieren.
Wenn er nach Antwerpen zurückkehrt, ist er ein anderer Künstler – originell, weil er äußerst gebildet ist. Sein Haus ist heute ein Museum. Und jedes Zuhause, das sich von derselben Offenheit inspirieren lässt, von dieser umfassenden und zugleich vitalen Haltung, ist ein kleines, großes Meisterwerk der Kunst des guten Lebens. In der Architektur, sowohl in der imposantesten als auch in der diskretesten, ist das Design des „Savoir-vivre“ dasjenige, das Kraft und Sanftmut vereint. Die Volumen sind massiv, essenziell, sie schützen, weil sie der Zeit standhalten.
Von der minimalen Höhe eines Beistelltisches bis zum Kopfteil eines Bettes, das ein Monument für den Schlaf und die Energie des neuen Tages ist, bis hin zur Spitze eines Bücherregals, das die zwei Etagen eines alten Palastes verbindet – alles hat Sinn, alles ist Proportion. Nur so wird das Zuhause zu einem Hafen, an dem man jeden Tag glücklich anlegt.
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